Wintersonnenwende

Wintersonnenwende
Die Wintersonnenwende markiert für mich nicht nur den Beginn dieses Blogs, sondern auch einen wichtigen Wendepunkt auf meinem eigenen spirituellen Weg.
Auch wenn meine erste bewusste Begegnung mit ihr viele Jahre zurückliegt, ist sie für mich bis heute ein besonderer Moment im Jahreskreis geblieben. Ein Innehalten. Ein Übergang.
Sie bringt die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres mit sich – meist am 21., manchmal am 22. Dezember.
Es ist die Zeit, in der wir die Rückkehr des Lichts feiern.
Das äußere Licht. Und das Licht in uns.
Das äußere Licht. Und das Licht in uns.
In der längsten Nacht des Jahres tauchen wir bewusst in die Dunkelheit ein.
In die Stille.
In die Stille.
Dort können wir den Schätzen begegnen, die im Verborgenen liegen.
Und uns erinnern: an unser eigenes inneres Licht.
Und uns erinnern: an unser eigenes inneres Licht.
An diese leise, beständige Flamme, die immer da ist – unabhängig von allem, was im Außen geschieht.
Sperr- oder Dunkelnächte - Der Weg nach innen
Bevor das Licht zurückkehrt, wird es zunächst immer dunkler.
Das kann sich ungewohnt anfühlen. Vielleicht sogar bedrohlich.

Und doch: Wenn wir ehrlich sind – gibt es da nicht auch einen leisen Ruf in uns, der genau dorthin möchte?
Nicht, um uns „hinunterzuziehen“. Sondern um hinzuschauen.
Um dem zu begegnen, was sonst im Verborgenen bleibt.
Die dunkle Zeit am Jahresende lädt uns ein, innezuhalten. Zurückzublicken. Zu spüren, was war.
Was habe ich in diesem Jahr erlebt?
Was habe ich gelernt?
Was darf ich loslassen?
Was habe ich gelernt?
Was darf ich loslassen?
Oft entstehen gerade jetzt die bekannten „guten Vorsätze“.
Doch wenn sie nur aus dem Verstand kommen, tragen sie uns meist nicht weit.
Vielleicht, weil etwas in uns erst gesehen werden möchte, bevor wir weitergehen.
Kurz nachdem ich diesen Text begann, stieß ich auf die Tradition der sogenannten Sperr- oder Dunkelnächte.
Sie beginnen am 8. Dezember und führen uns Schritt für Schritt durch das vergangene Jahr.
Sie beginnen am 8. Dezember und führen uns Schritt für Schritt durch das vergangene Jahr.
Jede Nacht steht symbolisch für einen Monat:
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- auf 9. Dezember – Januar
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- auf 10. Dezember – Februar
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- auf 11. Dezember – März
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- auf 12. Dezember – April
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- auf 13. Dezember – Mai
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- auf 14. Dezember – Juni
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- auf 15. Dezember – Juli
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- auf 16. Dezember – August
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- auf 17. Dezember – September
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- auf 18. Dezember – Oktober
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- auf 20. Dezember – November
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- auf 21. Dezember – Dezember
So können wir uns Nacht für Nacht Zeit nehmen, zurückzuschauen.
Sanft. Ohne Bewertung.
Sanft. Ohne Bewertung.
Vielleicht zeigt sich etwas, das gehen möchte.
Vielleicht aber auch etwas Wertvolles, das lange übersehen wurde.
Vielleicht aber auch etwas Wertvolles, das lange übersehen wurde.
Doch um das zu erkennen, braucht es zunächst den Mut, in die Dunkelheit hinabzusteigen.
Advent „anders herum"

Eine besondere Form, diesen Weg nach innen zu begleiten, ist eine „umgekehrte“ Adventspraxis.
Statt Woche für Woche mehr Licht hinzuzufügen, beginnt man mit allen vier Kerzen.
Mit jedem Advent wird eine gelöscht.
Mit jedem Advent wird eine gelöscht.
Bis zur tiefsten Dunkelheit der Wintersonnenwende.
Nach den Feierlichkeiten (wie auch immer du sie begehst) werden die Kerzen wieder angezündet.
Als Erinnerung daran, dass das Licht zurückkehrt.
Im Außen.
Im Außen.
Und in uns.
Jenseits von Licht und Dunkelheit
Wenn wir uns wirklich auf diesen Weg einlassen, können wir vielleicht etwas erkennen:
Dass Dunkelheit und Licht keine Gegensätze sind, die sich ausschließen.
Sondern zwei Seiten desselben Ganzen.
Sondern zwei Seiten desselben Ganzen.

Im Dunklen liegt bereits Licht.
Und im Licht auch ein Teil von Dunkelheit.
Und im Licht auch ein Teil von Dunkelheit.
Vielleicht bedeutet das ganz einfach:
Wir müssen nichts mehr ablehnen.
Wir müssen nichts mehr ablehnen.
Wenn wir aufhören, vor der Dunkelheit wegzulaufen und dem Licht hinterherzujagen, entsteht etwas Neues.
Stille.
Eine Stille, in der wir uns wieder mehr mit uns selbst verbinden können.
Eine Stille jenseits von „entweder – oder“.
Eine Stille jenseits von „entweder – oder“.
Eine einfache Meditation zur Wintersonnenwende
Die nachfolgende Meditation soll dich dabei unterstützen, die Polaritäten wahrzunehmen und jenseits von ihnen zu gehen. Du stärkst dadurch dein inneres Licht und Leuchten.

Und dabei nutzt du ganz einfach nur deinen Atem.
- Finde eine bequeme Sitzposition und komme in deinem Körper an.
- Schließe, wenn du magst, die Augen.
- Stimme dich ein.
- Beobachte deinen Atem, wie er ein- und ausströmt – ganz ohne ihn zu verändern.
Nach einer Weile richte deine Aufmerksamkeit auf die kleinen Pausen zwischen den Atemzügen. Nimm sie wahr, ohne sie zu beeinflussen.
Wenn du möchtest, kannst du beginnen:
Mit dem Ausatmen alles loszulassen, was du nicht mehr mitnehmen möchtest.
Und mit dem Einatmen Frische, Klarheit und neue Energie aufzunehmen.
Beides darf in die Stille zwischen den Atemzügen fließen.
Bleibe so lange in diesem Rhythmus, wie es sich für dich stimmig anfühlt.
Abschluss
Vielleicht ist genau jetzt ein guter Moment, innezuhalten.
Still zu werden.
Nach innen zu lauschen.
Nach innen zu lauschen.
Und dich daran zu erinnern:
Dein Licht ist längst da.
Dein Licht ist längst da.

(Dieser Beitrag wurde zuletzt am 1. April 2026 überarbeitet – Text verfeinert und neue Bilder hinzugefügt.)
